LissabonLissabon wirkte wie eine Befreiung

Lissabon nimmt eine Schlüsselstellung ein in meinem Schreiben. Nach all den Jahren, in denen ich »nichts weiter« zustande gebracht hatte außer meinen journalistischen Texten, wirkte der erste Besuch der portugiesischen Hauptstadt wie eine Befreiung.

In Lissabon habe ich »Vom Leben« geschrieben und überarbeitet, hierhin bin ich endlich geflogen, um die Endfassung zu erstellen. Somit trägt das Buch vom Ankommen und Weggehen und Weggehen und Ankommen zu Recht den Untertitel: »Lissabonner Fassung«.

»Als ich mich der Stadt zum ersten Mal näherte, da wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Ich war aus einer puren Laune heraus hierher gereist, das gebe ich unumwunden zu. Nun aber verknüpfen sich bereits vor der Landung Erlebnisse mit Vorfreude, erweckt das Gestern Hoffnungen für das Heute und auf das Morgen und hüpft vor Aufregung und in Erwartung das Herz«, heißt es in »Vom Leben«.

Mittlerweile hat sich das Vallemaggia dazugesellt. Hier habe ich 2011 ein Haus gefunden, windschief und uralt, das für mich perfekt ist, um mich zurückziehen zu können, um zu schreiben. »deinSein« (Juni 2015) ist mein erstes Buch, das vollumfänglich in meinem Refugium im Tessiner Tal entstanden ist.

 

Vallemaggia

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